Den Strategiebildworkshop von Gabriele Schlipf und Martina Grigoleit habe ich besucht, um den Prozess des Strategiebildbildens pragmatisch und instinktfrei mal aus der Expertise von Kolleginnen heraus zu erleben und mitzumachen. Es hat richtig viel Spaß gemacht!
Der Wert eines Strategiebildes definiert sich nicht nur durch das fertige Ergebnis, sondern auch durch den Prozess des Briefings und der Korrekturschleifen selbst. Denn was es nicht gibt, kann man auch nicht zeichnen. Durch die Einbindung einer Visualisiererin in den Strategieprozess kommt man schneller und unmissverständlicher zu einem Ergebnis. Beim Illustrieren werden Lücken und Widersprüche auffällig, zielführende Fragen können gestellt werden, Werte, Mission, Vision, Ziele und Strategie werden eindeutig auseinander- oder zusammensortiert. Man MUSS Entscheidungen treffen.
Da Strategiebilder oft vertraulich sind, obwohl sich sowohl das Bild als auch die Strategie selbst sehr gut sehen lassen können, habe ich gezielt ich das Umfeld dieses Workshops genutzt, um ein Strategiebild zu erstellen, das ausdrücklich gezeigt werden darf.
Unsere Kundinnen waren auch Jette Rau, Målin und Jen. Die drei sind gerade in der Gründung von „kontrAST Kinder- und Jugendhilfe GmbH & Co. KG“ und sind dabei, ein Zuhause zu schaffen, in dem Kinder und Jugendliche zeitweise unterkommen können, bis sie mit ihrer Herkunftsfamilie wieder zusammengefunden haben. Zumindest ist das immer das Ziel – was für eine schöne und singstiftende Vision. Die Partnerinnen wünschten sich das Bild, um diverse Stakeholdern (Träger, Jugendliche, Kinder, Potentielle Mitarbeitende, potentielle Multiplikator*innen) einen emotional magnetischen Überblick über das Projekt geben zu können. Detailreich, gemütlich, Diversität aufzeigend und naturverbunden sollte es sein. Ein Baumhaus war das Inspirationsmotiv.
Zu guter Letzt haben sich die drei Gründerinnen zur Weiterverwendung meines Bildes entschieden, was ich selbstverständlich, aber auch zum Glück nachvollziehen kann.




